Am heutigen Sonntag stellten sich 29 Bewerberinnen und Bewerber der Jugendfeuerwehren aus der gesamten Region Hannover der Prüfung zur Jugendflamme Teil 3, welche im Feuerwehrhaus Wunstorf abgenommen wurde. Als zweites Jugendfeuerwehrmitglied in unserem Stadtgebiet erlangte Mathis July von der Jugendfeuerwehr Dachtmissen-Otze-Weferlingsen diese Auszeichnung.

Wir gratulieren ganz herlich!

Am 20. Oktober 2016 wurde Dennis-Frederick Heuer aus der Ortsfeuerwehr Ramlingen-Ehlershausen zum neuen Stadtbrandmeister gewählt. Nach Bestätigung durch den Rat wird er Anfang 2017 seine Arbeit aufnehmen. Heuer ist Verwaltungsmitarbeiter bei der Zentralen Polizeidirektion, verheiratet und Vater zweier Töchter.

Wir beglückwünschen zu diesem Ergebnis und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Fünf Burgdorfer Feuerwehrleute traten am Samstag, den 01.10. beim 6. Burgdorfer Spargellauf an. Vier von ihnen repräsentierten mit ihrem Erscheinen die Ortsfeuerwehr Burgdorf. Hier fiel nicht nur ihr feuerrotes Laufshirt mit dem Wappen auf der Brust auf. Alle von ihnen bestritten den Lauf mit geschultertem Atemschutzgerät, dessen Gewicht mit Stahlflasche eine deutliche Mehrbelastung darstellt. Auch unser Kamerad Klaus Wickboldt nahm an dem Lauf teil. Er hatte sich zuvor bereits privat angemeldet.

Wir sind besonders stolz darauf, dass unsere Einsatzkräfte Katharina und Luca in ihrer Altersklasse jeweils den ersten Platz abräumten - Und das mit Zusatzballast! Auch Klaus landete in seiner Sparte in der 2,5km-Gruppe auf dem Siegertreppchen.

Wir gratulieren euch ganz herzlich!

Doch damit nicht genug. Unser Kamerad Gary, hauptberuflich Einsatzbeamter bei der Berufsfeuerwehr Hannover, trat mit einem Kollegen beim Firefighter-Skyrun in Düsseldorf an. Bei diesem Wettbewerb starteten 245 Zweierteams, die, in kompletter Einsatzbekleidung und mit Atemschutzgerät, so schnell wie möglich 25 Stockwerke mit ca. 500 Treppenstufen zu erklimmen hatten. Gary schaffte es bis tief in die K.O.-Runde und erlangte im Team einen respekteinflößenden Platz 28 in der Gesamtwertung.

Am heutigen 13. Oktober ist der 7. Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung, der erstmalig im Jahr von der Vereinten Nationen ausgerufen wurde.

Jahrgänge, die bis in die 1980er Jahre die Schule besuchten, waren noch bestens mit den Verhaltensanweisungen für den Zivil- und Katastrophenschutz vertraut. Glücklicherweise hat sich die politische Lage nach den Jahren des "Kalten Krieges" verändert. In den folgenden Jahren wurde auch ein Großteil der Anlagen zum Schutz der Bevölkerung außer Betrieb genommen. Heutzutage ist der Bedarf an Schutzräumen für den Fall eines Luftangriffes sicher nicht mehr so hoch, wie er es damals war. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn hat vornehmlich Gefahren für die Bevölkerung im Fokus, die ihren Ursprung nicht im Spannungsfall zwischen zwei Ländern haben.

Seitdem das BBK im Jahr 2004 gegründet wurde, wurden viele Fragestellungen aufgeworfen und diskutiert. Kann die Bevölkerung im Notfall z.B. durch ferngesteuerte Rauchmelder oder Handys effizienter alarmiert werden, als mit Sirenen? Wie viel Katastrophenschutz brauchen wir? Wie soll die Bevölkerung sich auf Naturkatastrophen, Zusammenbruch der Infrastruktur und andere Situationen vorbereiten?

Leider sind viele Fragen bis heute nicht abschließend geklärt. Insbesondere die flächendeckende und ausfallsichere Bevölkerungswarnung ist noch ein immer ein präsentes Thema. Waren früher in großen Städten Motor- oder Hochleistungssirenen montiert, sind diese meist heute nur noch in kleinen Ortschaften anzutreffen.

Aktuell ist hingegen die Empfehlung des BBK, sich im heimischen Umfeld für Notfälle zu wappnen und einen Notvorrat anzulegen. Nicht nur deutschlandweit, sondern auch europaweit hat dies für Aufsehen gesorgt. Obwohl es vor einigen Jahren noch völlig normal war.

Aus diesem Grund empfehlen natürlich auch wir, sich mit den Empfehlungen zur Vorsorge vertraut zu machen. Mehr Infos unter diesem Link.

Seit heute ist die App KatWarn für die Landeshauptstadt sowie die Region Hannover in Dienst gegangen. Sie dient als zusätzliches Informations- und Warnmedium bei polizeilichen wie nicht-polizeilichen Sonderlagen. Als Pendant dazu existiert die App "NINA", welche vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe betrieben wird.

Beide Apps sind natürlich kostenlos und im Play- oder im Appstore zu beziehen.